JDownloader Community - Appwork GmbH
 

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Old 29.10.2014, 21:01
cubie9
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[Tutorial] Jdownloader 2 auf einem Einplatinencomputer nutzen





Kurze Zusammenfassung

Debian Image von Igor Pecovnik (das wie ich finde beste Image)
JDownloader 2 Beta mit 7Zip Mod
My.JDownloader als Webinterface und Smartphone App
Hamachi für weltweite VNC und Netzwerk- Verbindung


Ich habe lange Zeit nach einer "günstigen" Möglichkeit gesucht eine 24/7 Downloadmaschine zu betreiben. d.h.
  • kaum Stromverbrauch
  • von überall per Smartphone App erreichbar
  • Automatisches Entpacken
  • kompletter Desktopzugriff über VNC und zwar von überall.
  • Alternativ Bedienung über ein Webinterface.
Typische Situation: von unterwegs mal eben per Smartphone Links hinzufügen ... Captcha lösen und Zuhause die fertig entpackte Datei genießen.


Hintergrundinfos

Spoiler:

Mein erster Versuch war einen alten Rechner in den Keller zu stellen und diesen einfach 24/7 laufen zu lassen. Im Grunde kein Problem wenn der Strom nur ein bisschen günstiger wäre.
Mein nächster Versuch: ein Raspberry Pi mit Pyload zu betreiben. Leider ist der Pi für solche Aufgaben viel zu schwach auf der Brust. Das Entpacken dauerte ewig, der verfügbare Speicher ist stark begrenzt und mit Pyload konnte ich mich auch nicht anfreunden ... ich bin eher der JDownloader-Mensch.

Nun habe ich einen Cubietruck mit 2,5 Zoll Festplatte laufen und bin mehr als begeistert. Das kleine Ding ist ein wahres Downloadmonster. Der Cubie verbraucht zwischen 5 bis 12 Watt (bei meinen Messungen zwischen 6 bis 7 Watt dies entspricht max. 20 € pro Jahr) und das bei 1Ghz Dualcore, 2GB DDR Ram, Sata Schnittstelle mit Festplatte, Gbit Lan, WLAN usw. aber dazu später mehr.

Ich benutzte als Betriebssystem ein Debian Image mit Deskopumgebung. Als Donwloadmanager kommt eine modifizierte JDownloader 2 Beta-Version zum Einsatz. Modifiziert deshalb, da von Haus aus das Entpacken auf den ARM Platinen nicht richtig funktioniert. Mit 7Zip läuft aber alles super. Der Cubietruck hat selbst mit großen Archiven jenseits der 50GB kein Problem diese zu entpacken.

Es gibt aber auch negative Aspekte:
Die Netzwerkschnittstelle ist zwar mit GBit angegeben schafft aber momentan Geschwindigkeiten von 25-40MB/Sek. Zum Streamen oder ähnlichem reicht das aber locker. Um große Dateimengen zu verschieben stecke ich die Festplatte einfach in einen anderen Rechner. Der zweite „Nachteil“ ist die Geschwindigkeit. Diese kleine Platine ersetzt keinen vollwertigen PC. Über Webinterface oder die Smartphone App habe ich überhaupt keine Probleme aber über VNC muss man doch mal die ein oder andere Sekunde warten bis eine Reaktion kommt.

Warum schreibe ich dieses Tutorial:
Ich bin ein altes Windows Kind und hatte keine Ahnung von Linux. Die Einarbeitung hat mich viele Nerven gekostet ... So ein Tutorial hätte mir einiges an Aufregung und Stress erspart :wink:.
Außerdem hat die Community schon so lange so viel für mich getan und nun möchte ich endlich mal was zurück geben. Dies ist mein erstes Tutorial ich würde mich über konstruktive Kritik freuen. Sollten eingefleischte Linuxer anwesend sein freue ich mich ebenfalls über Verbesserungsvorschläge.

Alternativ zum Cubietruck gibt es noch den preisgünstigeren Banana Pi hier muss man aber mit schwächerer Hardware klar kommen z.B. nur 1GB Ram oder kein onboard WLAN (siehe unten) Mit dem Banana Pi habe ich persönlich noch keine Erfahrung gesammelt, ist aber vom Ablauf her gleich.




Hier ein paar Infos über die beiden Geräte:

Ausstattungsmerkmale:

CubieBoard 3 / Cubietruck
Spoiler:
  • CPU: A20 ARM Cortex-A7 Dual-Core, 1 GHz
  • GPU: ARM Mali400MP2, kompatibel mit OpenGL ES 2.0/1.1
  • 2 GB DDR3 SDRAM mit 480 MHz
  • 8 GB NAND-Flash, vorinstalliert mit Android 4.2.2
  • HDMI- und VGA-Ausgang 1080p mit ESD protectors
  • 1x MicroSD Steckplatz
  • 1x SATA 2.0 Anschluss mit Unterstützung für 2.5" HDD. Es werden auch SSDs unterstützt.
  • 2x USB 2.0 Schnittstellen
  • 1x miniUSB 2.0 OTG-fähige Schnittstelle
  • 10/100/1000 MBit/s RTL8211E Ethernet PHY Netzwerkinterface
  • S/PDIF audio interface, Kopfhörer- und HDMI-Audio-Ausgang, Mikrophone und Line-Eingang via externer Anschlusspins
  • WLAN und Bluetooth (BCM AP6210) onboard via PCB-Antenne (Chip: Broadcom BCM4329/BCM40181), RTL8211E 10M/100M/1G Ethernet PHY Built-in IR receiver
  • RTC Echtzeituhr-Batterie.
  • 54 Anschlusspins einschließlich I2S, I2C, SPI, CVBS, LRADC x2,UART, PS2, PWMx2, TS/CSI, IRDA, LINEIN&FMIN&MICIN, TVINx4 with 2.0 pitch connectors, keine LVDS mehr
  • Abmessungen: 11 cm × 8 cm x 1,4mm
  • Stromversorgung entweder mit DC5V @ 2.5A (empfohlen für 2.5" HDD Betrieb), aber auch Unterstützung von 3.6/3.7V-Li-Ion-Akkus.. Es sollte auch mit 500mA arbeiten, aber nur wenn man eine Festplatte betreibt, sollte man mindestens 2A Strom liefern können damit die Festplatte richtig arbeitet.


Banana Pi
Spoiler:
  • CPU: A20 ARM Cortex-A7 Dual-Core, 1 GHz
  • GPU: ARM Mali400MP2, kompatibel mit OpenGL ES 2.0/1.1
  • Arbeitsspeicher: 1 GB DDR3 SDRAM
  • SD-Speicherkartenslot: max. 64 GB
  • SATA: max. 2 TB
  • Netzwerk: Gigabit-LAN (REALTEK RTL8211E)
  • Kamera: CSI Eingang (in Entwicklung)
  • GPIO (2x13-polig): GPIO, UART, I²C, SPI, CAN, ADC, PWM, +3,3 V, +5 V, GND
  • Video-Ausgänge: HDMI, CVBS, LVDS/RGB
  • Audio-Ausgänge: Klinke 3,5 mm, HDMI
  • USB-Anschlüsse: 2x USB 2.0 (direkt von der CPU), USB-OTG
  • 3 LEDs: Power (rot), Netzwerk (blau), frei definierbar (grün)
  • Reset-, Power- und UBOOT-Taste
  • integriertes Mikrofon und Infrarot-Empfänger
  • Gewicht: 48 g
  • Platinenmaße: 92x60 mm
  • Betriebsspannung: 5 V- (Micro-USB)
  • Stromaufnahme: max. 2 A


Was wird Benötigt

Hardware
Spoiler:

Für die Installation sind folgende Dinge nötig:
- ein USB-Stick alternativ geht auch eine CD/DVD (für GParded)
- ein USB-Festplattengehäuse oder ein freier SATA Steckplatz im PC, um die Festplatte einzurichten.
- ein SD/microSD-Kartenleser
und am besten einen Monitor, um die Installation zu überwachen.

CubieBoard 3 / Cubietruck
Spoiler:



Cubietruck

Netzteil

Bei dem Cubietruck wird ein kleines "Gehäuse" mitgeliefert. Die Plexiglasplatten werden mit wenigen Schrauben zusammengehalten. Optisch eine Null aber die Belüftung ist super.
Alternativ gibt es noch zwei andere Gehäuse:

Entweder in Kunststoff. Bei mir entsteht, durch die mechanische Festplatte, ein kleiner Wärmestau . Um dem entgegenzuwirken habe ich einen 3V Radiallüfter unter die Festplatte geklebt..
Cubietruck Gehäuse

Oder in Metall. Nachtrag: Ich habe das Gehäuse getestet und muss sagen HAMMER! Festplatte und Board pendeln sich bei 40° ein
Cubietruck Gehäuse Metall

Western Digital 1TB Red Edition
und
eine microSD-Karte min. 2GB


Banana Pi

Software


Fangen wir an

1. Image auf die SD-Karte kopieren und der erste Start.

Image von Igor entpacken und per Win32-Disk-Imager auf die SD Karte kopieren. Seit neustem ist in den Paketen von Igor schon ein Tool enthalten mit dem man das Image auf die SD Karte kopiert.

SD-Karte in den Cubietruck einbauen LAN, Monitor, und Netzkabel anschließen. Der Cubietruck startet sofort.

Wärend des ersten Bootvorgangs wird die Videoschnittstelle ermittelt (also nicht wundern wenn der Monitor nicht sofort eingeschaltet wird).

Nach ca 3-5 Minuten und 1-2 reboots erscheint:
Code:
cubie login:
Das Debiansystem steht.


2. Erste Verbindung zum Cubietruck

Ich gehe mal davon aus, dass der Router auf DHCP geschaltet ist.

Die IP des Cubietrucks muss über das Routermenü ermittelt werden.

Startet am PC das Tool Putty und gebt die Cubie IP ein.
Anschließend „open“ klicken und die folgende Frage mit „Ja“ bestätigen.
Die von mir vorgegeben Zeilen werden bei Putty per Rechtsklick eingefügt.

Nun als root Benutzer anmelden.

Login as:
Code:
root
Passwort :
Code:
1234
Beim ersten Login wird ein neues root Passwort vergeben.
Das alte 1234 eingeben und dann direkt ein Neues wählen.

3. Optional eine statische IP vergeben.
Spoiler:
Die Interfaces Datei muss bearbeitet werden und zwar mit folgendem Befehl:
Code:
nano /etc/network/interfaces
die vorhandenen Zeilen einfach löschen und folgendes eintragen:
Code:
auto lo 
iface lo inet loopback 

allow-hotplug eth0 
auto eth0 
iface eth0 inet static 
     address 192.168.178.45
     netmask 255.255.255.0 
     gateway 192.168.178.1
natürlich mit Euren Adressen abändern.

Strg + X für beenden und Y zum Speichern

nun einen reboot durchführen, um zu schauen ob alles geklappt hat
reboot Befehlt:
Code:
shutdown -r now
nach dem Abgeschlossenen reboot Putty starten und mit der neuen IP verbinden.

4. Neuen Benutzer anlegen

Um später nicht immer mit dem root Konto zu arbeiten wird ein neuer Benutzer angelegt.

Im Benutzernamen nur Kleinbuchstaben:
Code:
adduser benutzername
Passwort festlegen und bestätigen
Namen, Telefonnummern und Co. unausgefüllt lassen und bestätigen
Informationen correct? :Y

Sollte man später mit dem Benutzer doch noch einmal etwas mit root-Rechten machen müssen,
kommt der User noch in die root-Liste

Liste öffnen:
Code:
visudo
und den Text so ändern:
Code:
# User privilege specification
root    ALL=(ALL:ALL) ALL
benutzername  ALL=(ALL:ALL) ALL
Sollten nun Befehle eingegeben werden, die die root-Berechtigungen benötigen, einfach ein
sudo vor den entsprechenden Befehl und mit dem root-Passwort bestätigen.

Vorerst war das alles, der Cubietruck kann runtergefahren werden.

Code:
shutdown -h now
5. Festplatte vorbereiten

GParted vorbereiten
Anleitung

Igor hat zwar einen Script eingebaut, um eine SATA-Festplatte einzubinden aber dieser ist recht unflexibel und funktioniert auch nicht in jeder Version. Darum der kleine Umweg über GParted.

SD-Karte aus dem Cubie heraus nehmen und in den SD-Kartenleser stecken.

Festplatte in das USB-Gehäuse bzw. PC einbauen und den PC mit GParted booten.

Sobald der Partitionsmanager gestartet ist, rechts oben in der Laufwerkauswahl die SD-Karte wählen.
Bei mir:
Code:
/dev/mmcblk0
Die ext4 Partition mit dem Namen (in dieser Version) Cubietruck auswählen und auf copy klicken
rechts oben wieder auf die Laufwerksauswahl und die Festplatte wählen bei mir
Code:
/dev/sdc 931.51 GiB
Anschließend die Partition mit past von der SD-Karte auf die Festplatte kopieren.

Direkt im nächsten Fenster, vor dem Kopiervorgang, werden nochmal die Details angezeigt. Wer möchte kann hier die Größe der neuen Partition nochmal ändern ich bin mit rund 12 GB zufrieden.

Der Kopiervorgang geht los bei mir hat es ca. 10 min. gedauert.

Nun die Download Partition anlegen
„nicht zugeteilten Speicher“ auswählen und auf „Neu“ klicken.

Ich benutzte als Dateisystem ext4. Sollte die Festplatte auch mal in Windowsrechnern eingebaut werden wird hier natürlich ntfs angeklickt.
Als Bezeichnung gebe ich „JDownloader“ ein.

Gparted rödelt los. Kann schonmal einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nachdem alles fertig ist sollten nun zwei Partitionen auf der Festplatte sein
Cubietruck und Jdownloader.

Gparted wird beendet, sowie alles zusammengebaut. Festplatte, SD-Karte, optional der Monitor und Netzkabel werden an den Cubietruck angeschlossen. Der Bootvorgang wird abgewartet.

6. Bootparameter ändern

Putty starten und als root einloggen:

Der Cubie startet noch von SD-Karte. Um das zu ändern werden die Bootparameter bearbeitet.
Code:
nano /boot/uEnv.ct
die Zeilen:
Code:
console=ttyS0,115200
root=/dev/mmcblk0p1 rootwait
$sunxi_no_mali_mem_reserve sunxi_fb_mem_reserve=16 hdmi.audio=EDID:0 disp.scree$
script=cubietruck.bin
kernel=uImage
werden in:

Cubietruck:
Spoiler:

Code:
console=ttyS0,115200
root=/dev/sda1 rootwait
extraargs=rootfstype=ext4 sunxi_ve_mem_reserve=0 sunxi_g2d_mem_reserve=0 sunxi_fb_mem_reserve=16 hdmi.audio=EDID:0 disp.screen0_output_mode=EDID:1280x720p60 panic=10 consoleblank=0
script=cubietruck.bin
kernel=uImage

BananaPi:
Spoiler:

Code:
console=ttyS0,115200
root=/dev/sda1 rootwait
extraargs=rootfstype=ext4 sunxi_ve_mem_reserve=0 sunxi_g2d_mem_reserve=0 sunxi_fb_mem_reserve=16 hdmi.audio=EDID:0 disp.screen0_output_mode=EDID:1280x720p60 panic=10 consoleblank=0
script=bananapi.bin
kernel=uImage

geändert.

Strg + X für beenden
Y zum speichern
Code:
shutdown -r now
für einen Restart.

Nun sollte die Festplatte hörbar anspringen und alles deutlich schneller laufen.

Wer sich näher über die Kernel arguments informieren möchte klickt hier


7. Desktopumgebung und Co. installieren

Putty starten und als root einloggen.
Als erstes wird alles auf den aktuellen Stand gebracht.
Code:
apt-get update
durchlaufen lassen.

Wenn das durch ist, mit:
Code:
apt-get upgrade
Die Pakete aktualisieren. Eventuelle Fragen immer mit „Y“ bestätigen.

Ich verwende als Desktopumgebunge LXDE, als Loginmanager LightDM, Iceweasel als Browser, x11vnc als VNC Server und Samba für die Freigaben. Lsb-core muss nur installiert werden wenn geplant ist Hamachi zu benutzen.

Installation starten mit:
Code:
apt-get install lxde-core lxde-icon-theme lightdm xorg iceweasel x11vnc samba-common samba samba-common-bin tdb-tools lsb-core
Frage mit „Y“ bestätigen und laaaange warten.
Zwischendurch wird die Frage nach dem Tastaurlayout gestellt, ich nehme natürlich „german“.

Bei mir hat das ganze ca. 10 Minuten gedauert.
Wenn alles fertig ist erscheint wieder:
Code:
root@cubie:~#
nun erstmal wieder einen restart.
Code:
shutdown -r now
Nach dem Neustart sollte auf dem Monitor nun keine Komandozeile mehr zu sehen sein, sondern der Loginscreen von LightDM.

8. VNC konfigurieren

Putty starten und als root einloggen.
Passwort festlegen. Das Fettgedruckte durch Euer Wunschpasswort ersetzten.
Code:
x11vnc -storepasswd Password /etc/x11vnc.pass
Nun möchte ich VNC schon im Displaymanager per Autostart starten.
Dazu wird die rc.local bearbeitet

Code:
nano /etc/rc.local
vor der letzten Zeile „exit 0“ wird folgender Befehl eingefügt:
Code:
/usr/bin/x11vnc -auth /var/run/lightdm/root/:0 -noxrecord -noxfixes -noxdamage -rfbauth /etc/x11vnc.pass -forever -bg -rfbport 5900 -o /tmp/x11vnc.log
und wie gehabt
„STRG + X speichern und beenden“

nun erstmal wieder einen restart.
Code:
shutdown -r now
Sobald der Loginscreen angezeigt wird ist es möglich, sich per VNC vom PC im lokalen Netzwerk einzuloggen.

Ich benutze UltraVNC. Neben der IP macht es Sinn noch Auto Scaling anzuklicken. Nach einem Klick auf „Connect“ erscheint die Passwortabfrage.

Ein schwarzer Hintergrund (kein Hintergrundbild gewählt) + Taskleiste erscheint auf dem Bildschirm. Ein weiterer Schritt ist geglückt.

9. Die zweite Partition einbinden

Weiterhin wird die zweite Partition (Jdownloader) eingebunden und festgelegt, das dies auch beim Start automatisch passiert.

Putty starten und als root anmelden.

Nun erst einmal ein Verzeichnis erstellen, in das die Partition gemountet wird.

Code:
mkdir /media/JDownloader
und das einbinden konfigurieren
Code:
nano /etc/fstab
am Ende dieser Zeilen wird einfach
Code:
/dev/sda2  /media/JDownloader               ext4     defaults
für ext4 angefügt.
Solltet ihr am Anfang die Partition mit „ntfs“ formatiert haben lautet die Zeile
Code:
/dev/sda2  /media/JDownloader               ntfs-3g     defaults
dann wie gehabt
STRG + X speichern und beenden.
Nun wird die Partition direkt beim Systemstart gemountet.

10. Netzwerkfreigabe
Um über das Netzwerk darauf zugreifen zu können wird ein Sambaserver gestartet und dessen Freigaben konfiguriert.

Der erste Schritt ist es ein Sambabenutzer anzulegen. Achtung es können nur Benutzer angelegt werden die zuvor auch im System angelegt wurden (ganz am Anfang)
Code:
smbpasswd -a benutzername
nun noch das Passwort festlegen und fertig. Dies sind die Daten mit denen ihr Euch über Windows anmeldet.

Ist der Benutzer angelegt kommt noch die Freigabe selbst. Die Sambafreigaben werden in der smb.conf angepasst. Also wird diese bearbeitet. Es sind eine Menge an Konfigurationszeilen aufgeführt, aber die meisten können für unsere Zwecke ignoriert werden. Das einfachste ist ein Backup der alten Datei zu machen und eine neue zu erstellen. Wer genau wissen möchte worum es geht und wie was konfiguriert wird klickt hier

Backup mit:
Code:
mv /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.conf.bak
und
Code:
nano /etc/samba/smb.conf
dort wird nun folgendes eingefügt
Spoiler:
Code:
[global]
        workgroup = workgroup
        server string = %h server
        encrypt passwords = true
        invalid users = root
        socket options = TCP_NODELAY
        security = user
        unix extensions = yes

[JDownloader]
	path = /media/JDownloader
	browseable = yes
	available = yes
	guest ok = no
	valid users = benutzername
	writable = no
	write list = benutzername

Wenn ihr wollt, könnt ihr zu Beginn die Domäne unter [global] ändern. Am Schluss müsst ihr dennoch zweimal Euren Benutzernamen eintragen.

Und wie gehabt
STRG + X speichern und beenden.

Nun noch schreib/lese und Ausführ-rechte für alle. Eingefleischte Linuxer raufen sich jetzt bestimmt die Haare aber für mich ist es ok für nähere Infos Klick
Code:
chmod 777 -R /media/JDownloader/
ein reboot durchführen und mal vom Windowsrechner aus testen ob bis hierhin alles klappt.
Code:
shutdown -r now
Sobald der Cubie wieder hochgefahren ist erstmal per Adressenzeile im Windowsexplorer \\IPAdresseCubie eingeben. Die Samba Zugangsdaten werden abgefragt und schon sollte der Ordner Jdownloader zu sehen sein. Ich schiebe diesen dann gleich in den Arbeitsplatz als Netzwerklaufwerk.
Nicht wundern, es ist ein Ordner lost+found drauf (der bleibt auch) und es ist schon ein bisschen Speicherplatz belegt (das macht Debian als Systemreserve so).

11. JDownloader
Das Grundgerüst steht nun schon. Es fehlt nur noch das Wichtigste, der Jdownloader. Der JD braucht Java also geht es damit los.

Man könnte sich jetzt per VNC auf den Cubie schalten und Java über den Browser runterladen aber da die Sambafreigabe schon läuft mache ich das über den Windowsrechner.
Java SE Development Kit 8 Update 6 for ARM
Java SE Development Kit 8 Update 6 for ARM ist momentan die aktuelle Version

License Agreement akzeptiern und die Datei jdk-8u6-linux-arm-vfp-hflt.tar.gz Downloaden.
Anschließend wird das ganze (nicht entpacken) auf das Jdownloader Laufwerk verschoben.

Das alte Spiel per Putty als root anmelden.

Nun in das Verzeichnis, mit dem Java Paket wechseln.
Code:
cd /media/JDownloader/
und Java entpacken. Das dauert einen kleinen Moment
Code:
tar zxvf jdk-8u6-linux-arm-vfp-hflt.tar.gz -C /opt
Es kann natürlich sein, dass sich der Dateiname bei neuen Java Updates ändert. Diese müsst ihr anpassen.

Java aktivieren und das alte Archiv löschen:
Code:
update-alternatives --install /usr/bin/javac javac /opt/jdk1.8.0_06/bin/javac 1
Code:
update-alternatives --install /usr/bin/java java /opt/jdk1.8.0_06/bin/java 1
Code:
rm  jdk-8u6-linux-arm-vfp-hflt.tar.gz
Zum Testen ob alles geklappt hat einmal
Code:
java -version
eingeben und es erscheint die Versionsnummer.
Java ist nun vorhanden. Also geht es nun an den JDownloader.

Das Archiv vom PC auf den Cubi kopieren und weiter mit Putty:
Code:
cd /home/benutzername
Code:
tar zxvf  /media/JDownloader/JDownloader2.tar.gz
Code:
rm /media/JDownloader/JDownloader2.tar.gz
Der Jdownloader ist entpackt, nun wollen wir noch die Desktopverknüfung erstellen.
Code:
nano /home/benutzername/Desktop/jdownloader.desktop
hier wird folgendes eingetragen (Achtung Pfade anpassen):
Code:
[Desktop Entry]
 Name=JDownloader
Name[de]=JDownloader
GenericName=Downloader
GenericName[de]=Downloader
Comment=JDownloader
Comment[de]=Jdownloader
Exec=java -jar /home/benutzername/JDownloader2/JDownloader.jar
Icon=Icon=/home/benutzername/JDownloader2/jdownloader.png 
Terminal=false
Type=Application
StartupNotify=false
Und wie gehabt
STRG + X speichern und beenden.

Ich musste bei mir noch Rechte vergeben sonst hat es Fehlermeldungen gehagelt also:
Code:
chmod 777 -R /home/benutzername/JDownloader2/
Der JDownloader kann nun per Desktopverknüpfung gestartet werden.

Wer jetzt noch möchte, kann das Hintergrundbild auf das Laufwerk schieben und in den Homeordner kopieren:
Code:
mv /media/JDownloader/blue-1024x768.png /home/benutzername/
per VNC verbinden ... Rechtsklick auf den Desktop und das Bild auswählen.

ein letztes mal neustarten
Code:
shutdown -r now
12. My.JDownloader

Die Erklärung von my Jdownloader spare ich mir mal. Das ist wirklich selbsterklärend.
Bei My JDownloader - Web Interface, Android, iOs and Windows Phone App anmelden und anschließend die Daten per VNC in das Programm auf dem Cubie eintragen.


Browsererweiterungen und Apps für Android, Iphone und Windowsphone gibt es ebenfalls unter dem Link.

13. optional Hamachi installieren
Spoiler:
Wer möchte installiert jetzt noch Hamachi um von überall Zugriff auf die Netzwerkfestplatte zu haben oder per VNC auf den Desktop zugreifen zu können.

Hamachi sollte schon auf dem PC, Laptop oder von wo aus der Cubie bedient werden soll installiert sein. Ein Netzwerk muss auch schon erstellt sein.

Die aktuelle Version funktioniert leider nicht darum verwende ich eine modifizierte. Möchtet ihr doch die Version vom Hersteller testen wollen hier der Link ARM HF Version nutzen
Hamachi Archiv auf den Cubie kopieren und Putty als root starten.
Code:
tar xzvf /media/JDownloader/logmein-hamachi.tar.gz
und
Code:
rm /media/JDownloader/logmein-hamachi.tar.gz
zum Installieren:
Code:
./logmein-hamachi-2.1.0.130-armhf/install.sh
Code:
rm -r logmein-hamachi-2.1.0.130-armhf/
kommen wir zum starten von Hamachi
Code:
hamachi login
Code:
hamachi set-nick Hamachiname
Code:
hamachi do-join Netzwerkname
Damit das ganze auch direkt bei Systemstart funktioniert wird noch ein Skript geschrieben.
Code:
nano hamachi
bei „User=“ den Benutzernamen vom System eintragen.
Code:
#!/bin/bash
###################################
### Start-up script for Hamachi ###
###################################
USER=Benutzername
case "$1" in
start)
/sbin/tuncfg
/bin/su - $USER -c "hamachi start"
;;
stop)
/bin/su - $USER -c "hamachi stop"
;;
restart|force-reload)
/bin/su - $USER -c "hamachi start"
/bin/su - $USER -c "hamachi stop"
;;
*)
exit 1
;;
esac
exit 0
und mal wieder
Strg + X speichern und beenden.

Um das ganze ausführbar zu machen:
Code:
chmod +x hamachi
Die Datei verschieben:
Code:
mv hamachi /etc/init.d
und die Runlevel setzten:
Code:
ln -s /etc/init.d/hamachi /etc/rc2.d/S99hamachi
Code:
ln -s /etc/init.d/hamachi /etc/rc2.d/K99hamachi
Rebooten und fertig der Cubie ist einsatzbereit!!!


Zum Abschluss noch einen Tipp. Die Benutzeroberfläche vom Jdownloader, wenn sie nicht gebraucht wird, beenden. Wenn der JD im Hintergrund arbeitet erzeugt er wesentlich weniger CPU Auslastung und es bleiben mehr Reserven für das Entpacken.

Würde mich über konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge freuen.

Last edited by cubie9; 06.12.2014 at 14:07.
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  #2  
Old 29.10.2014, 21:43
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Hi
Ohne es jetzt ausprobiert zu haben, danke ich dir - selten bekommen wir solch schicke Userbeiträge im Forum.
Ich hab dein Tutorial mal im Sticky verlinkt.

Bitte bedenke folgendes:
-Die meisten Links können nur Supporter sehen - nimm also entweder Links ohne "**External links are only visible to Support Staff** oder packe sie in ein CODE-Tag oder nimm bit.ly - das ist bei uns auf der Whitelist!
On jeder die Links sehen kann siehst du, wenn du dich entweder auloggst oder einfach über die Domain aufs Forum geht über die du dich nicht eingeloggt hast (bin immer auf .org unterwegs, für much isses somit: http://board.jdownloader.net/)
-Ich erlaube dir, Angebote (falls du irgendwo auf Amazon verlinkst) über deinen Ref-Link zu verlinken - das schadet niemandem und bringt dir paar Punkte^^

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  #3  
Old 30.10.2014, 20:09
cubie9
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Hey freut mich das es dir gefällt

Die Sache mit den Links habe ich nicht bedacht. Ich habe das ganze noch einmal überarbeitet und hoffe das ich keinen Link übersehen habe
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  #4  
Old 30.10.2014, 20:16
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Yap sieht gut aus.
Habe den Titel wie per PM gewünscht bearbeitet
Eventuell hat der user "Datroubler" (hoffentlich richtig geschrieben) ja irgendwann lust, dazu ein Videotutorial zu machen.

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  #5  
Old 11.11.2014, 03:37
alexm
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Super tutorial, danke. Ich habe einen Raspberry Pi und auf diesem JDownloader 2 installiert. Im grunde läuft es auch ganz gut auf dem Pi, dass Problem ist nur das es Hoster gibt, die der Pi nicht verträgt.

So geht z.B die CPU last des Pi bei Zippyshare (nicht das downloaden sondern der prozess davor) auf 100%. Andere hoster gehen ganz gut. Nur sollte man (wie du es bereits erwähnt hast) den JDownloader minimieren dann geht die last auf etwa 5-20% je nach hoster. Ram auslastung liegt bei 197/437 mb.

Ich bin jetzt auf der suche nach einem neuen Einplatinencomputer. Ich finde den Banana Pi nicht schlecht weil er kompatibel zum Pi ist. Die Frage ist halt ob es einen Unterschied in der Leistung bezüglich des JDownloaders gibt.

Laut diesem Beitrag
blog.robseder.com/2014/09/27/overclocking-a-raspberry-pi-and-banana-pi/
ist der Banana Pi mehr als doppelt so schnell (im vergleich zu einem Pi der auf 1000 mhz getaktet ist)

Ansonsten müsste ich auf den Cubietruck zurückgreifen. Dieser ist jedoch doppelt so teuer und ich weiß nicht ob ich die mehrleistung wirklich brauche.

Vielleicht hat ja jemand erfahrungen mit dem Banana Pi und dem JDownlaoder 2 gemacht und kann was sagen?

Mfg Alex
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  #6  
Old 12.11.2014, 21:11
cubie9
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Hi
Als ich mir den Cubietruck gekauft habe gab es den Banana Pi leider noch nicht. Würde ich heute vor der Wahl stehen ... ich glaube dann wäre es die Banane geworden. Die beiden Boards sind mit dem A20 ARM Cortex-A7 Dual-Core, 1 GHz ausgestattet also ist da in Sachen Geschwindigkeit denke ich kaum ein Unterschied. Was man auch nicht vergessen darf: Das System von einer Sata Platte laufen zu lassen ist nochmal was ganz anderes als die SD-Karten bzw USB Stick Lösung vom Raspberry

Einen enormen Unterschied macht aber auch die Linux Version. Wochenlang habe ich Ububtu laufen lassen ... nach dem Wechsel auf Igors Debian gab es noch mal einen krassen Geschwindigkeitsschub.

Aber probieren geht über studieren viel Glück

Nachtrag:
Sag mal du schreibst der JDownloader läuft auf dem Pi einigermaßen ... schafft der Zwerg auch Archive zu entpacken oder machst du das extern? Bei meinen Tests ist der Raspberry regelmäßig abgeschmiert.

Last edited by cubie9; 12.11.2014 at 21:18.
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  #7  
Old 12.11.2014, 22:04
alexm
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Originally Posted by cubie9 View Post
Nachtrag:
Sag mal du schreibst der JDownloader läuft auf dem Pi einigermaßen ... schafft der Zwerg auch Archive zu entpacken oder machst du das extern? Bei meinen Tests ist der Raspberry regelmäßig abgeschmiert.
Ne das entpacken dauert zu lange die CPU auslastung spring bei großen Archiven sofort auf 100% und das bleibt dann auch so.

Also entpacken muss man extern beim Pi. Ich habe mir jetzt übrigends ein Banana Pi geholt und muss sagen das ich echt überrascht bin.
Verglichen mit dem Raspberry pi läuft es auf der Banane richtig gut. Die GUI lässt sich auch ganz gut benutzen. Beim Pi hängt sich die GUI auf wenn ein Download läuft deshalb muss man den JD minimiert lassen und über das Icon arbeiten (oder webinterface). Bei der Banane gab es bisher keine Probleme.
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  #8  
Old 19.11.2014, 19:52
klimperkasten
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Erstmal vielen Dank an den Threadstarter cubie9, für das sehr deteilierte Tutorial. Ich wollte auch eine Strom sparende Computerlösung zum up-/downloaden für mich haben. Deshalb habe ich mir ein Banana Pi zugelegt, die ich dann mit einer 8GB SD-Karte 600x und mit einem 32GB USB3.0 Stick betreiben möchte. Keine SATA oder USB Festplatte. Dieses Tutorial hat mich dann aber doch etwas überfordert. Deshalb habe ich von der Home lemaker.org das Image Lubuntu_For_BananaPi_v3.1.1 heruntergeladen und auf die SD kopiert. Nun über das Terminal mit den üblichen Eingaben den JDownloader installiert, dann Filezilla, Neue User und Passwörter, Tastatur auf DE u.s.w.
Da zu war für mich das Tutorial sehr hilfreich. Jetzt läuft alles :-)

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Achso ... Das Entpacken mache ich auch nicht auf der Banana PI.
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  #9  
Old 04.12.2014, 21:02
alzumeda
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Hi
Glückwunsch zum gelungenen Tutorial:)

Bei mir hat die Updatefunktion des JD jedes mal den 7Zip MOD entfernt.
Ich wusste mir nur mit Deaktivierung der Updates zu helfen... aber seither läuft die Banane.
Noch ne Anmerkung fürs Tutorial:
Beim Banana Pi Image heißt die .bin-Datei für die Bootparameter "bananapi.bin".
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  #10  
Old 06.12.2014, 13:54
cubie9
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Originally Posted by alzumeda View Post
Beim Banana Pi Image heißt die .bin-Datei für die Bootparameter "bananapi.bin".
Vielen Dank ich habe es gleich im Tutorial geändert

Mit dem Update ist ja merkwürdig. Ich habe nochmal mein Paket runtergeladen und den Jdownloader geupdatet.
Hat alles funktioniert
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  #11  
Old 17.12.2014, 22:43
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bin gerade mal mit diesem tutorial angefangen und hänge beim image auf die sd-karte ziehen hab das wheezy als auch das jessie image probiert, verschiedene karten, mit windows und mit sdformatter formatiert. wenn ich das image mit win32diskimager draufgezogen habe erscheint die karte als unformatiert, und der banana pi rührt sich damit auch nicht.
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  #12  
Old 17.12.2014, 23:39
cubie9
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hast du das Tool getestet das Igor mit in das Paket gepackt hat? Arbeitet der win32diskimager überhaupt? Im Windows wird die Partition auch nicht angezeigt da es sich um das ext Format handelt.

Last edited by cubie9; 17.12.2014 at 23:56.
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  #13  
Old 20.02.2015, 17:58
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HA, SemperVideo hat eben was zum JDownloader 2 aufm BananaPi rausgebracht:
youtube.com/watch?v=Ux7n1_RuB-8
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  #14  
Old 21.02.2015, 09:36
aeneon
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Tolles Tutorial! Danke dafür!

Verstehe aber nicht, warum ihr nicht direkt ein kleines und sparsames Mini-ITX System einsetzt. So ein Mini-ITX System braucht nur ein paar Watt mehr Strom und man muss sich nicht mit den lahmen Arm-Prozessoren rumquälen. Ausserdem kann man so ein System mit bis zu 16 GB Ram bestücken und hat auch beim Prozessor freie Wahl.
Ein vollwertiger Rechner eben.

Bitte um Aufklärung/Kaufanregung
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  #15  
Old 21.02.2015, 11:49
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Weil ein Raspberry/Cubox/Odroid/Banana für 30-60 Euro unschlagbar günstig/klein ist. Und der Gesamtverbrauch von 2-4 Watt ist ebenfalls unschlagbar. Da kann kein ITX System mithalten. Und Bastlerfeeling
Für MediaCenter/DownloadCenter reicht eben so ein kleines Ding
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  #16  
Old 21.02.2015, 12:43
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Ok, klingt einleuchtend. Der geringe Preis und Stromverbrauch sind natürlich starke Argumente.

Komme gerade auf die Idee, mir ein Raspberry Cluster zu basteln. Der neue Raspberry hat 4 Kerne....... haha
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  #17  
Old 21.02.2015, 12:55
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Ich würde eher zu Cubox/Odroid oder co greifen
Raspberry ist zwar schneller geworden, aber was IO angeht sind andere schneller
Hängt halt davon ab, was genau du vor hasat
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  #18  
Old 21.02.2015, 14:29
aeneon
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Verwendungszweck ? Ka
Aber aus Bastelleidenschaft, würde ich wohl sowas bauen wollen (ohne Lego)
Wäre nur der Spass.

Sind 64 Raspberrys. :D . Wenn, dann würde ich das übertrumpfen wollen. Muss mich mal belesen, wie ich das realisieren könnte. Ein paar günstige Switches usw und man hat einen Low-Budget "Supercomputer", mit einer riesigen Anzahl an Threads.


Last edited by aeneon; 21.02.2015 at 14:31.
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  #19  
Old 21.02.2015, 17:27
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Da lässte permanent JD laufen und wennjemand schnell was laden möchte vermietest du teile davon :D
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